Betrienbsrisiken, zum Beispiel bei Windflaute und Stillstand
Bei Windflaute, Wartung, Vogelschutzpausen oder Witterung drehen die Räder nicht, doch die Betreiber sind weitgehend abgesichert. Im EEG erhalten sie bei Netzengpässen bis zu 95% des entgangenen Erlöses als Entschädigung aus dem EEG-Konto. 2024 kosteten solche Ausgleichszahlungen Millionen; Prognosen sehen 6,5 Milliarden Euro jährlich bis 2026 – verdoppelt seit 2017.
Verbraucher zahlen aber via Netztarif
Kritisch zu sehen: Selbst bei Flaute oder einer Abschaltung (z. B. Vogelschutz) fließt Geld – oft für Ersatzstrom aus Gas oder Kohle. Die Betreiber tragen dabei nur ein minimales Risiko, da die Vergütung marktunabhängig ist. Nur bei einem Marksturz unter den Vergütungssatz gibt es den EEG-Zuschuss. Merke: Die Räder müssen sich nicht drehen, damit die Betreiber verdienen – ein Garantiesystem auf Kosten der Allgemeinheit.